Effizienz im Büro – der Umwelt zuliebe

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Im Fokus von umweltbewussten Unternehmen steht nicht nur der Energie- und Stromverbrauch, sondern auch die Reduktion von Papier und ein gesundes Arbeitsumfeld. Sparsame Unternehmen verwenden moderne Laptops und PCs, die mit diversen Stromsparfunktionen ausgestattet sind. Eines der größten Probleme in den Büroräumlichkeiten ist auch die Wärme, die von elektrischen Geräten erzeugt wird. Über die genauen Auswirkungen von Elektrosmog auf die Umwelt und auf die Gesundheit gibt es nur wenig Erkenntnis. Positiv für die Luftqualität sind Pflanzen, einige können aber allergische Reaktionen auslösen.

Computer mit Stromsparfunktion helfen beim effizienten Arbeiten!

Das „grüne“ Büro hat für Unternehmen angenehme Nebeneffekte: Sie können Geld sparen und sich über gesunde Mitarbeiter freuen.

Den Energie- und Stromverbrauch drosseln, den Einsatz von Papier reduzieren oder seinen Mitarbeitern einfach ein gesundes Arbeitsumfeld bieten, das steht im Fokus umweltbewusster Unternehmen. Und es spart auch einiges an Geld ein.

Die Tatsache, dass moderne PCs und Laptops etwa mit diversen Stromsparfunktionen ausgestattet sind, kommt sparsamen Unternehmen zugute. Für Martin Brunnflicker, Umweltberatung Niederösterreich, stellt die Wärme, die von elektrischen Geräten erzeugt wird und den Mitarbeitern im Sommer den Arbeitsalltag zur Qual machen kann, eines der größten Probleme in Büroräumlichkeiten dar. „Bei Innentemperaturen von knapp 30 Grad lässt schnell die Leistungsfähigkeit nach.“ Die meisten Klimaanlagen wären hier mit Hinblick auf die eingesetzten und in ökologischer Hinsicht bedenklichen Mittel keine wirkliche Lösung.

Problem: Elektrosmog

Angesichts der Dichte an elektrischen Leitungen und Geräten ist Elektrosmog in jedem Büro ein Thema. Über die genauen Auswirkungen dieser Art der Umweltverschmutzung gibt es nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse. Einige Experten sind jedenfalls der Ansicht, dass Elektrosmog unter anderem das Nervensystem, den Hormonhaushalt sowie Zellen und Chromosomen beeinträchtigen und im schlimmsten Fall auch zu Krankheiten führen kann. Gerade weil es auf viele Fragen noch keine Antworten gibt, empfehlen sie, Elektrosmog weitgehend zu meiden – also etwa einen Abstand zu Wireless-LAN-Geräten einzuhalten.

Wie wichtig gesunde Raumluft ist, bleibt unbestritten. Eine wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang Belüftungsanlagen, die einen Schutz vor Feinstaub bieten – und falls sie mit besonderen Filtern ausgestattet sind auch vor Allergenen. Sie können aber auch die Energieeffizienz eines Gebäudes deutlich erhöhen. Wie der Verein komfortlüftung.at erklärt, können moderne Raumlüftungsanlagen die Lüftungsverluste um bis zu 70 Prozent reduzieren. Man weist allerdings darauf hin, dass Komfortlüftungen nicht in der Lage sind, Büroräume zu kühlen. Dazu bedarf es eigener Geräte oder einer speziellen Bauweise.

Pflanzen – auch für Allergiker?

Eine positive Auswirkung auf die Luftqualität in Büros haben auch Pflanzen. Allerdings sind nicht alle gesundheitlich unbedenklich, wie Brunnflicker erklärt. Die äußerst beliebte Büropflanze Ficus benjamina – auch bekannt als „Birkenfeige“ – könne etwa allergische Reaktionen auslösen. Zu den Symptomen zählen unter anderem Asthma, Fließschnupfen, Bindehautentzündung oder – nach dem Kontakt mit einer Pflanze – juckender Hautausschlag. „Wichtig ist es, sich genau darüber zu informieren, welche Zimmerpflanzen für Allergiker kein Risiko darstellen“, meint der Umweltexperte.

Um eine Beeinträchtigung der Luftqualität zu vermeiden, empfiehlt Brunnflicker, die Büroräumlichkeiten ausschließlich mit ökologischen Farben auszumalen oder bei der Bodenreinigung auf lösemittelfreie Produkte zu setzen. Denn der Ökogedanke setzt auch bei der Säuberung von Gebäuden an. Bei einer umweltfreundlichen Reinigung kommt es laut Roman Harrer, Teamleiter Büroreinigung bei der Hausbetreuung Attensam, in erster Linie auf die verwendeten Reinigungsmittel sowie deren richtige Dosierung an. Dosiersysteme und Reinigungsmittel mit dem österreichischen Umweltzeichen oder einem Ökotestat sind hier mögliche Lösungen. „Auch die Entsorgung der Reinigungsmittelreste und -rückstände sollte umweltschonend und somit pH-neutral erfolgen“, meint der Experte. Wichtig sei, dass die Reinigungskräfte im Umgang mit Reinigungsmitteln entsprechend geschult werden. Ebenso stellt die Schmutzvermeidung oder -reduzierung einen entscheidenden Faktor dar. Nachsatz: „Der in Gebäude getragene Schmutz lässt sich beispielsweise durch Fangmatten deutlich reduzieren.“

Quelle: “Die Presse”, Print-Ausgabe, 11.06.2011

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