Windenergie:

Windenergie ist eine Nachhaltige Energiequelle, bei der riesige Windräder in Gegenden mit hohen Windgeschwindigkeiten gebaut werden um den Wind optimal zu nutzen. Zum Beispiel auf flachen Ebenen oder am Meer. Zur Abschätzung des Jahresertrages wird für den Standort der Windkraftanlage die sogenannte mittlere Windgeschwindigkeit angegeben. Sie ist ein Durchschnittswert der über das Jahr auftretenden Windgeschwindigkeiten. Die untere Grenze für den wirtschaftlichen Betrieb einer Anlage liegt bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von etwa 5–6 m/s. Dabei sind jedoch noch weitere Faktoren zu berücksichtigen. Bei Anlagen in Deutschland, wo v. a. Anlagen mit vergleichsweise hohen Nennleistungen zum Einsatz kommen, wurden im Mittel der letzten Jahre zwischen 1400 und 1800 Volllaststunden erreicht, wobei bei neu installierten Windkraftanlagen deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden als bei älteren Modellen.

Sonnenenergie:

Solarzellen: Solarzellen nutzen die Kraft der Sonne um Energie zu erzeugen, man kann damit sein Wasser zum Duschen erwärmen, Kühlungen betreiben, aber auch einfach Strom für sein zuhause erzeugen. Thermische Sonnenkollektoren erreichen bei der Verwertung der Sonnenstrahlung relativ hohe Wirkungsgrade – typischerweise zwischen 60 und 75 %. In Europa fallen bei Sonnenschein je nach Jahreszeit und Sonnenstand zwischen 200 und 1000 W/m² ein. Zentraler Bestandteil des Kollektors ist der Solarabsorber, der Lichtenergie der Sonne in Wärme umwandelt und diese an einen ihn durchfließenden Wärmeträger abgibt. Mit Hilfe dieses Wärmeträgers wird die Wärme aus dem Kollektor abgeführt und anschließend direkt verwendet oder gespeichert.

Photovoltaik: Eine Photovoltaikanlage, auch PV-Anlage genannt, ist eine Solarstromanlage, in der mithilfe von Solarzellen ein Teil der Sonnenstrahlung direkt in elektrische Energie umgewandelt wird. Die dabei typische direkte Art der Energiewandlung bezeichnet man als Photovoltaik. Demgegenüber arbeiten andere Sonnenkraftwerke über die Zwischenschritte Wärmeenergie und mechanische Energie.

Biomasse:

Biomasse kann in drei unterschiedlichen Kriterienunterteilt werden. Die drei Kriterien und die jeweiligen Typen von Biomasse ergeben sich aus den verschiedenen ökologischen Biomasse-Begriffen.

Kriterium: Wassergehalt

  • Frischbiomasse: Die Biomasse enthält noch Wasser.
  • Trockenbiomasse: Die Biomasse wurde getrocknet.
Kriterium: Herkunft der Biomasse
  • Phytomasse: Die Biomasse stammt von Pflanzen.
  • Zoomasse: Die Biomasse stammt von Tieren.
  • Mikrobielle Biomasse: Die Biomasse stammt von Mikroorganismen (einschließlich Pilzen).

Kriterium: Lebendigkeit der Biomasse

  • Lebende Biomasse: Die Biomasse befindet sich an/in lebenden Organismen.
  • Tote Biomasse: Die Biomasse befindet sich an/in toten Organismen beziehungsweise ist abgestorben.

Biomasse hat für Menschen eine wichtige Funktion als Lebensmittel und als Futtermittel in der Tierzucht, Rohstoff und Energieträger. Der Mensch nutzt derzeit einen beträchtlichen Teil der weltweit verfügbaren Biomasse (Bioenergie, Biokraftstoff, Brennholz..). Aber auch vom Menschen nicht genutzte Biomasse hat eine wichtige Funktion in Ökosystemen, beispielsweise als Nährstoff oder Lebensraum für verschiedene Lebewesen. Darüber hinaus sind große Mengen Kohlenstoff in Biomasse gespeichert, die beim Abbau der Biomasse als das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt werden. Biomasse spielt deshalb eine bedeutende Rolle für das Klima.

Leave a Comment